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In voller Montur auf Kölns größtes Hochhaus

Vier Feuerwehrleute der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache in Troisdorf–Sieglar wollen Anfang August beim Kölner Treppenlauf im Kölnturm mitmachen. Um oben anzukommen, müssen sie dann 39 Stockwerke, 714 Stufen und 132 Höhenmeter überwinden. Und als wenn das noch nicht Herausforderung genug ist, wollen die vier an der sogenannten Feuerwehrwertung teilnehmen, die sich noch einmal in 2 Kategorien unterteilt, mit und ohne Maske. Das heißt, sie laufen die ganze Strecke in kompletter Feuerwehrmontur mit Pressluftatmer, 2 ohne Maske und 2 mit angeschlossenem Atemschutzgerät.
Im Gegensatz zu den „normalen Läufern“ in Sporthose und Laufschuhen, schleppen die Feuerwehrleute noch insgesamt 23 Kilogramm (Kleidung wiegt 9 kg, das Atemschutzgerät 14 Kg) an zusätzlichem Gewicht mit sich. Die beiden Läufer mit Maske müssen darüber hinaus noch mit ihrem Luftvorrat von 1680 Litern bis oben auskommen.
Um dieses Ziel zu erreichen trainierten Thilo Götz, Christian Derks, Oliver Formella und Marcel Kremer jetzt im neuen Fitnessstudio „FitX“ am Bahnhof in Troisdorf. „Hier wurden wir sehr freundlich empfangen und haben hier eine hohe Hilfsbereitschaft erlebt“, so der zuständige Sportbeauftragte der Feuerwehr, Thomas Reuter. Zwischen den Sportlern in leichter Sportbekleidung übten die vier durchtrainierten Feuerwehrleute in Schutzkleidung auf dem „Stairmaster“, einer Endlostreppe. Mit ruhigem Rhythmus, aber unaufhaltsam stiefelten sie die Treppenstufen hinauf, die unter ihnen hindurchlaufen. Nach kurzer Zeit schon läuft bei den beiden, die ohne Maske sind, schon sichtbar der Schweiß ins Gesicht. Bei den anderen Beiden sind ihre Atemschutzgeräusche über den Pressluftatmer zu hören.
Thilo Götz und Marcel Kremer sind nach etwas mehr als 7 Minuten fertig. Die beiden Maskenträger benötigten natürlich etwas länger für die Strecke, sind aber auch zwischen acht und neun Minuten am Ziel. Am Ende hatten sie gerade mal die Hälfte ihres Luftvorrates aufgebraucht.
Ihren guten Fitnesszustand haben sie jedenfalls unter Beweis gestellt. Trotzdem wollen sie weiter trainieren, damit sie Anfang August das größte Hochhaus von Köln in einer angemessenen Zeit besteigen können.