Aufgabenbereich der Messgruppe

Die Hauptaufgabe besteht darin bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen und Gütern oder bei Großbränden die Bereiche der Umgebung auf gefährliche Stoffe zu untersuchen. Mittels Prüfröhrchen wird der Schadstoffgehlt in der Luft, mittels Indikatorpapier wird der pH-Wert im Löschwasser bestimmt. Überdies stehen weitere elektronische Messgeräte zur Verfügung wie z.B. das Ex-Warngerät, welches bei einer explosionsfähigen Umgebungsatmosphäre warnt. Die Messwerte helfen der Einsatzleitung bei der Beurteilung der Lage.

Diese Aufgaben setzen ein großes Spektrum an Ausbildung voraus.

Zur allgemeinen Ausbildung der Messgruppe gehören Themen wie:
- Mess- und Nachweisgeräte
- Messtechnik Strahlenschutz
- Schadstoffidentifizierung udn Kennzeichnung
- Ölunfall
- Gerätekunde Abrollbehälter Gefahrgut (Umweltschutz)
- Messübung unter Kontaminataionsschutzanzug
- Oreitierungsfahrt nach UTM-Koordinaten


Zusätzlich werden Feuerwehrleute durch spezielle GSG- bzw. Strahlenschutz-Lehrgänge weiterbildet. Realistische Einsatzübungen im Rahmen von GSG-Lehrgängen auf den Werksgelände von Chemieunternehmen runden das Ausbildungsspektrum ab.
Im Rhein-Sieg-Kreis gibt es Standorte mit Mess- und Dekontaminations-Einheiten: Windeck, Eitorf, Siegburg, Könisgwinter, Bornheim, Swisttal und Niederkassel. Zweimal im Jahr treffen sich zur gemeinsamen Übung alle Einheiten des Rhein-Sieg-Kreises. Dies fördert die einheitliche Ausbildung sowie die überörtliche Zusammenarbeit und Verständigung bei Großschadensereignissen.