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Uhren umstellen - Rauchmelder prüfen !

Am Sonntag, 27. Oktober 2019, endet die Somerzeit. Die Uhren müssen dann wieder um eine Stunde vorgestellt werden. Wir empfehlen Ihnen bei dieser Gelegenheit ein paar Sekunden mehr Zeit zu investieren und in der Wohnung und im Haus gleich die Rauchmelder zu überprüfen. Wer dies im Zusammenhang mit der Zeitumstellung im Frühjahr und im Herbst macht, hat schon viel für die eigene Sicherheit getan. Denn: Rauchmelder können Leben retten - wenn sie funktionieren. Nachfolgend geben wir allen Bürgerinnen und Bürgern Tipps, Hinweise und Empfehlungen im Umgang mit Rauchmeldern:



Wie kann man bei einem Rauchmelder überprüfen, ob er noch funktioniert?

Drücken Sie einfach den Testknopf am Gerät. Ertönt ein schrilles Signal, ist der Rauchmelder funktionsfähig. Ertönt kein schrilles Signal, kann es an der Batterie liegen. In diesem Fall wechseln Sie die Batterie. Benutzen Sie am besten eine 9-Volt-Lithium-Batterie. Nach jedem Batteriewechsel sollte nochmals ein Funktionstest durchgeführt werden. Auch nach einem längeren Urlaub sollten Sie die Rauchmelder testen. Unabhängig davon reinigen Sie jeden Rauchmelder, indem Sie die Lufteinlässe absaugen.


Warum empfiehlt die Feuerwehr den Rauchmelder zu reinigen?

Ein Rauchmelder schlägt auch manchmal an, obwohl weit und breit kein Rauch zu sehen ist. Das kann an Verschmutzungen wie zum Beispiel Staub liegen. Ärgerlich ist das vor allem, wenn man nachts geweckt wird. Oder wenn die Nachbarinnen oder Nachbarn die Feuerwehr rufen, um den Alarm abzustellen. Um einen Fehlalarm zu vermeiden, sollte der Rauchmelder daher regelmäßig gereinigt werden. Unabhängig vom Funktionstest können Sie erkennen, wenn die Batterie ausgetauscht werden muss: Vier bis sechs Wochen bevor die Batterie leer ist, meldet sich ein Rauchmelder mit einem kurzen Piep-Ton. Dieser wiederholt sich in regelmäßigen Abständen von etwa einer Minute. Hört man diesen Ton zum ersten Mal, bringt man ihn oftmals gar nicht mit einem Rauchmelder in Verbindung. So sind der Feuerwehr schon kuriose Geschichten erzählt worden. Nicht wenige Bürgerinnen und Bürger sind hilflos im Haus umhergeirrt, weil sie nicht wussten, woher das Piepen kam. Einmal wurde der Kammerjäger gerufen, weil eine Rattenplage vermutet wurde. Ein anderes Mal interpretierte eine Frau gar das Piepen in ihrem Ohr als Tinnitus und ließ sich krankschreiben.

Es gibt noch keinen Rauchmelder in der Wohnung oder im Haus?


Denken Sie daran: Er kann Ihnen das Leben retten! Auch bei uns gibt es viele Beispiele. Durch das Auslösen mehrerer Rauchmelder wurde eine vierköpfige Familie vor dem Tod gerettet. Der Rauchmelder warnte die Eltern frühzeitig, sodass sie noch Zeit hatten, ihre drei Wochen und anderthalb Jahre alten Kinder außer Gefahr zu bringen. Nicht das eigentliche Feuer ist gefährlich sondern der Brandrauch, der sich schnell im ganzen Haus ausbreitet. Schon zwei bis drei Atemzüge können tödlich sein. 95 Prozent der Brandopfer sterben an einer Rauchvergiftung. Viele verlassen sich darauf, dass man im Schlaf vom stechenden Brandgeruch aufwacht. In Wirklichkeit wird der Geruchssinn beim Schlafen heruntergesetzt. Ohne es zu merken, wird man von den Brandgasen bewusstlos.

Sind Rauchmelder Pflicht?

In Nordrhein-Westfalen ist die Installation von Rauchmeldern in Wohnungen eine zwingende Vorschrift: Alle Wohnungen, die nach dem 1. April 2013 gebaut oder genehmigt wurden, müssen mit Rauchmeldern ausgestattet werden. Seit dem 01.01.2017 gibt es zusätzlich die Installationsverpflichtung für Rauchmelder auch in allen anderen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen. Seit dem müssen in allen Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren Rauchmelder eingebaut sein. Bei Mietwohnungen ist die Eigentümerin und der Eigentümer für die Anschaffung der Rauchmelder verantwortlich, für Wartung und Austausch der Batterien die Mieterinnen und Mieter.

Weitere Informationen zu Rauchmeldern

In der Heizsaison steigt die Gefahr einer CO-Vergiftung

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Kohlenmonoxid (CO) ist ein Atemgift, das man nicht sehen, riechen oder schmecken kann. Bei der Verbrennung von Holz, Öl oder Gas entsteht giftiges Kohlenmonoxid (CO). Durch blockierte Schornsteine, unsachgemäß genutzte Kamine, aber auch Modernisierungsmaßnahmen wie dem Einbau luftdichter Fenster kann plötzlich eine hohe CO-Belastung im Raum entstehen. Durch verstopfte Abluftrohre oder technische Defekte bei Gasthermen, Ölheizungen oder Kaminöfen gelangt es in die eigenen vier Wände. Dabei kann es zu erheblichen gesundheitlichen Beschwerden, Bewusstlosigkeit und bis hin zum Tod führen. Die typischen Symptome wie Sehstörungen, Schwindel, starke Kopfschmerzen, Verwirrtheit, Schüttelfrost und Übelkeit werden häufig nicht in Zusammenhang mit einer CO-Vergiftung gebracht.

Mehr darüber, wie Sie sich vor Kohlenmonoxid schützen können: https://www.co-macht-ko.de/schutz-vor-kohlenmonoxid/

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Großübung 2019 der Jugendfeuerwehr Troisdorf

Einige Mitarbeiter der Rhein-Sieg-Kreis Eisenbahn führen gerade Wartungsarbeiten an einer Diesellokomotive durch. Beim Betanken kommt es plötzlich zu einer Verpuffung. Infolge dessen bricht in der Bus- und Lockhalle auf dem Gelände der RSVG ein Großbrand aus. Die parkenden Busse in der großen Halle stehen in Brand. Mehrere Mitarbeiter werden ver-misst.
Was sich zunächst schrecklich anhört, war in der Realität das geplante Übungsszenario für die diesjährige Großübung der Jugendfeuerwehr Troisdorf,
Diese Großübung und zugleich der Höhepunkt für jedes Mitglied der Jugendfeuerwehr fand am Samstag, dem 28.09.2019 im Stadtteil Sieglar im Rahmen eines Tages der offenen Tür auf dem Betriebshof der Rhein-Sieg-Verkehrsgesellschaft (RSVG) statt.
Die sechs Troisdorfer Jugendfeuerwehr-Gruppen mit den insgesamt rund 100 Kindern und Jugendlichen konnten anhand des realistischen Übungsszenarios ihr Können unter Beweis stellen.
Da bei dieser Übung „gaffen“ ausdrücklich erwünscht war, wurden Sie dabei von zahlreichen Besuchern, Eltern, Geschwistern und Feuerwehrkameraden beobachtet.
Im Anschluss an die offizielle Begrüßung von Stadtjugendfeuerwehrwart André Dekleermaeker, Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski sowie Stadtbrandinspektor Stefan Gandelau, fuhren die Gruppen mit ihren Fahrzeugen die Bereitstellungsräume am Netto-Parkplatz im Kirchtal, am Sieglarer Schulzentrum sowie auf der Feuer- und Rettungswache an und wur-den von dort per Funk zu dem Einsatzszenario: „Brennt Bus und Lock Depot bei der RSVG in Sieglar, mehrere Menschen werden vermisst" „alarmiert“.
Wie bei einem echten Einsatz durften alle Löschfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn zur Einsatzstelle fahren.
Im Verlauf der Übung konnten alle Übungspuppen aus der mit Disco-Nebel verrauchten Halle erfolgreich gerettet und dem Rettungsdienst übergeben werden. Da sich das "Feuer" schnell ausbreitete wurden insgesamt 18 C-Rohre sowie ein B-Rohr vorgenommen.
Nach der Großübung waren alle Zuschauer eingeladen, den Nachmittag bei einem Imbiss, gekühlten Getränken sowie Kaffee und Kuchen im Rahmen des Tages der offenen Tür bei der RSVG ausklingen zu lassen.


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