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Langjähriger Wehrleiter Friedrich Burchhardt verstorben

Friedrich Burchhardt
Am Dienstag, den 20.08.2019 verstarb der ehemalige Troisdorfer Wehrleiter Friedrich (Friedel) Burchhardt im Alter von 83 Jahren.

Er trat am 01.04.1951 in die Löschgruppe Eschmar ein und war seit 1968 Wehrleiter der Gemeinde Sieglar. Nach der kommunalen Neuordnung wurde er zunächst stellvertretender Wehrleiter der neuen Stadt Troisdorf. Von November 1970 bis 1988 war Burchhardt dann Leiter der Feuerwehr Troisdorf.

In seine 18-jährige Amtszeit fielen u.a.:
 - 1970 die Einführung der hauptamtlichen Wache mit 24 Stunden Dienst
- 1974 die Beschaffung der ersten Drehleiter
- 1976 der Neubau der zentralen Feuer- und Rettungswache in der Larstr.
- 1976 der Besuch des damaligen Bundespräsidenten Walter Scheel in dieser neuen Wache
- 1978 die Gründung der Jugendfeuerwehr
- 1979 die Beschaffung des ersten Rüstwagens
- 1983 die Beschaffung des ersten Sprungretters im rechtsrheinischen Kreisgebiet
- 1987 die Einrichtung des ständigen Einsatzdienstes „Zugführer vom Dienst“
- zwischen 1982 und 1987 wurden die ersten 3 Grundausbildungslehrgänge für hauptamtliche Kräfte durchgeführt.

Am 28.08.1988 übergab er auf dem Stadtfeuerwehrtag in Troisdorf die Amtsgeschäfte in jüngere Hände. Sein Nachfolger wurde Bernd Zimmermann.

Die Feuerwehr Troisdorf wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

In voller Montur auf Kölns größtes Hochhaus

Vier Feuerwehrleute der hauptamtlichen Feuer- und Rettungswache in Troisdorf–Sieglar wollen Anfang August beim Kölner Treppenlauf im Kölnturm mitmachen. Um oben anzukommen, müssen sie dann 39 Stockwerke, 714 Stufen und 132 Höhenmeter überwinden. Und als wenn das noch nicht Herausforderung genug ist, wollen die vier an der sogenannten Feuerwehrwertung teilnehmen, die sich noch einmal in 2 Kategorien unterteilt, mit und ohne Maske. Das heißt, sie laufen die ganze Strecke in kompletter Feuerwehrmontur mit Pressluftatmer, 2 ohne Maske und 2 mit angeschlossenem Atemschutzgerät.
Im Gegensatz zu den „normalen Läufern“ in Sporthose und Laufschuhen, schleppen die Feuerwehrleute noch insgesamt 23 Kilogramm (Kleidung wiegt 9 kg, das Atemschutzgerät 14 Kg) an zusätzlichem Gewicht mit sich. Die beiden Läufer mit Maske müssen darüber hinaus noch mit ihrem Luftvorrat von 1680 Litern bis oben auskommen.
Um dieses Ziel zu erreichen trainierten Thilo Götz, Christian Derks, Oliver Formella und Marcel Kremer jetzt im neuen Fitnessstudio „FitX“ am Bahnhof in Troisdorf. „Hier wurden wir sehr freundlich empfangen und haben hier eine hohe Hilfsbereitschaft erlebt“, so der zuständige Sportbeauftragte der Feuerwehr, Thomas Reuter. Zwischen den Sportlern in leichter Sportbekleidung übten die vier durchtrainierten Feuerwehrleute in Schutzkleidung auf dem „Stairmaster“, einer Endlostreppe. Mit ruhigem Rhythmus, aber unaufhaltsam stiefelten sie die Treppenstufen hinauf, die unter ihnen hindurchlaufen. Nach kurzer Zeit schon läuft bei den beiden, die ohne Maske sind, schon sichtbar der Schweiß ins Gesicht. Bei den anderen Beiden sind ihre Atemschutzgeräusche über den Pressluftatmer zu hören.
Thilo Götz und Marcel Kremer sind nach etwas mehr als 7 Minuten fertig. Die beiden Maskenträger benötigten natürlich etwas länger für die Strecke, sind aber auch zwischen acht und neun Minuten am Ziel. Am Ende hatten sie gerade mal die Hälfte ihres Luftvorrates aufgebraucht.
Ihren guten Fitnesszustand haben sie jedenfalls unter Beweis gestellt. Trotzdem wollen sie weiter trainieren, damit sie Anfang August das größte Hochhaus von Köln in einer angemessenen Zeit besteigen können.

Feuerwehrfest 2019 der LG Oberlar

Feuerwehrfest LG Oberlar 2019

Gestiegene Waldbrandgefahr: Alarmbereitschaft für den Rhein-Sieg-Kreis gegründet

Alarmbereitschaft Waldbrand

Der heiße und trockene Sommer 2018 und die auch in diesem Jahr anhaltende Trockenheit sorgen im Rhein-Sieg-Kreis für eine erhöhte Gefahr von größeren Wald- und Vegetationsbränden. Durch einen zusätzlichen Borkenkäferbefall sind die Nadelwälder zusätzlich geschwächt, so dass sich das Risiko für Waldbrände nochmal erhöht. Dem will der Kreis mit einer neuen Alarm-Bereitschaft „Waldbrand“ entgegentreten.
„Die seit dem Frühjahr immer häufiger auftretenden Wald- und Vegetationsbrände beschäftigen die Feuerwehren im Kreisgebiet bereits erheblich“, sagte Landrat Sebastian Schuster bei der Präsentation der neuen Alarm-Bereitschaft.
Seit April 2019 gab es im Rhein-Sieg-Kreis 14 Waldbrände. Alleine im Juli 2019 wurden 45 Flächen- und Vegetationsbrände gezählt. „Die Feuerwehr stellt sich fortlaufend auf neue technische oder natürliche Gefahren ein, nun auch auf die Folgen vermehrt auftretender Trockenheit“, ergänzt Kreisbrandmeister Dirk Engstenberg.
Bislang standen für die überörtliche Hilfe elf Alarmgruppen und zwei Alarmzüge zur Wasserbeförderung zur Verfügung. Diese kommunalen Einheiten werden zukünftig durch eine Alarmbereitschaft zur Waldbrandbekämpfung ergänzt. Denn ab einer gewissen Größe von Bränden reichen die sofortigen Hilfeleistungen der Nachbarkommunen nicht mehr aus – die neue Alarm-Bereitschaft ist eine Einsatzeinheit mit insgesamt 14 Fahrzeugen und 60 Einsatzkräften.
Mit der Schlauchversorgung können Strecken bis zu 6 Kilometern Länge überwunden werden. Die Einsatzfahrzeuge bringen zudem insgesamt bereits 40.000 Liter Wasser in Löschwassertanks mit. Die Brandbekämpfung selbst erfolgt dann unter anderem durch wendige, geländefähige Tanklöschfahrzeuge. Dieses enorme Einsatzpotenzial kann künftig bei ausgedehnten Wald- und Flächenbränden im Rhein-Sieg-Kreis aber auch in angrenzenden Kommunen eingesetzt werden.
Die erste Schulung von etwa 80 Feuerwehrfrauen und –männern hat bereits stattgefunden. Sie gehören der neuen Alarmbereitschaft an und werden zu den besonderen Gefahren bei Waldbränden sowie einsatztaktische Maßnahmen geschult.

RESPEKT

Respekt

Respektvolles Verhalten sollte selbstverständlich sein. Gerade gegenüber Polizei, Rettungs- und Ordnungskräften ist dieses Thema leider aktueller denn je, da Respektlosigkeit an der Tagesordnung ist. Auch für uns spielt dies eine bedeutende Rolle in unserer täglichen Arbeit, egal ob hauptberuflich oder im Ehrenamt.

Für mehr Respekt gegenüber Rettern, Helfern und Beschützern schließen sich Feuerwehren, Rettungsdienste, Ordnungsbehörden und Polizei in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zusammen.

Ob hauptberuflich oder im Ehrenamt: Wehrleute, Rettungskräfte, Polizisten oder Mitarbeiter der Ordnungsämter retten, helfen, schützen und gewährleisten die notwendige Ordnung. Dabei riskieren sie mitunter auch ihre Gesundheit oder ihr Leben. Nun fordern sie gemeinsam den notwendigen Respekt für ihre tägliche Arbeit zum Wohle aller Menschen in der Gesellschaft ein.

Final Respekt 02